Montag, 19. Mai 2014

rund um die Inklusion ....

.... brennt mir die Säule der Unterrichtsorganisation unter den Nägeln.

Wie mache ich es, dass alle Kinder ihren individuellen Lernweg gehen können, ohne dass sie die Orientierung verlieren. Außerdem möchte ich die Vielfalt der einzelnen Kinder im Blick haben. Wie wir alle, bin auch ich darauf eingestellt, mit sehr unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Kinder umzugehen und auch Kinder mit besonderem Förderbedarf zu begleiten.
Tagespläne, Wochenpläne, Werkstattarbeiten, all diese Unterrichtsformen sind mir vertraut und in diesem Kontext habe ich mein Unterrichtsmaterial in den letzten Jahren entwickelt. Wenn man in der aktuellen Literatur schmökert, dann stellt man schnell fest, dass man noch weitere Schritte gehen kann. Hier würde ich gerne nach neuen Wegen suchen, um individuell zu fördern ohne meine Lerngruppe als Ganzes aus dem Blick zu verlieren. Auch die Kinder sollen sich als Gemeinschaft erleben und sich selbst als Teil des Ganzen.
Rund um dieses Anliegen habe ich in den letzten Wochen meine Fühler ausgestreckt und bin über eine Kollegin, die bei Frau S. Schmolke eine Fortbildung besucht hat, auf dieses Buch aufmerksam geworden. Hier werden Jahresarbeitspläne vorgestellt, die für die Hand der Kinder in Teilarbeitspläne zerlegen werden, nach denen sie dann im eigenen Rhythmus arbeiten können. Sämtliche Arbeitspläne sind im Buch als CD abruf- und veränderbar, sodass ich sicher bin, dass dieses Buch eine wirkliche Bereicherung darstellt, wenn man individuelle Wege des Lernens zulassen möchte, ohne Angst davor haben zu müssen, einen gesunden Überblick zu verlieren. Hier habe ich das neu entdeckte Buch erstmal nur in ganz groben Zügen vorgestellt. Ich lese es im Augenblick mit Vergnügen und empfinde es als ausgesprochen praxisnah und mutmachend. Es kann gut sein, dass ich Laufe meines eigenen Prozesses noch öfters darauf zurückkommen werde.

Silke Schmolke
Maike Grunefeld
Individuelles Lernen mit System


Neben meinen Materialien, die ich weiterhin erstellen werde, werde ich also auch meine Überlegungen rund um die Unterrichtsorganisation vorstellen und bin gespannt, was auf meinem eigenen Lernweg alles geschehen wird.

LG Gille

Kommentare:

  1. Jahresarbeitsplan? Gebe ich dem Kind wirklich schon am Anfang des Jahres einen Plan, welche Aufgaben es bearbeiten soll bzw. welche Kompetenzen es erwerben soll? Muss ich dafür vorher meine Glaskugel bemühen oder wie will ich zu Beginn eines Schuljahres abschätzen, welche Kompetenz das Kind schaffen kann und wo es Probleme haben wird?

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  2. Nein, ich muss nicht zum Hellseher werden. Steht auch oben, dass die Jahrespläne, die ich erstelle für die Kinder in Teilarbeitspläne gegliedert werden. Ich habe im Augenblick noch nicht das ganze Buch gelesen und die Arbeit mit den Jahresplänen noch nicht im Einzelnen studiert. Für mich wird es aber auf Grund dessen, was ich bis jetzt gelesen habe, ein Buch sein, was ich zur Vorbereitung nutze und empfehlenswert finde. Beziehen tut sich das Buch auf die Fächer Deutsch und Mathe und die ersten beiden Jahrgänge. LG Gille

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    1. Trotzdem finde ich Florians Frage berechtigt. Ich würde ja einen Jahresplan, auf Basis des Lehrplans, erstellen, oder?
      Wenn ich am Anfang meiner Eins einen Jahresplan für jedes Kinde erstellt hätte, hätte ich spätestens nach ungefähr drei Monaten für die ersten Kinder alles umschmeißen müssen.
      Ein Jahr im Voraus planen, grad in der Eins, finde ich persönlich unmöglich. Also für mich meine ich... Ich wüsste nicht wie. Zumal man die Kinder ja noch gar nicht kennt. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen.
      Dass ich den Kindern keinen Jahresplan aushändige, sondern Häppchen, ist mir auch logisch. Aber ich glaube nicht, dass Florian das meinte. Sondern einfach: WIE soll ich wissen, wo ein Kind nach 12 Monaten landen KÖNNTE, wenn ich es nicht einmal kenne. Wo man doch manchmal nicht mal weiß, wo man in zwei Monaten stehen wird. Ich kann mir vorstellen, dass man da viel Arbeit doppelt und dreifach machen muss.

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    2. Zu den Jahresplänen kann ich noch nicht viel sagen. Sie beziehen sich auf die Lehrpläne und Unterrichtswerke, die an der Schule angeschafft sind. Richtig ist, dass ich in meiner Planung das Schuljahr im Blick haben muss, nicht aber die Lernentwicklung der einzelnen Kinder, denn die dürfen ihr eigenes Lerntempo gehen. Ich meine, dass Susanne Schäfer auch einmal einen Jahresplan für ihr 2. Schuljahr veröffentlicht hat. In diesem Stil sind auch hier die Jahrespläne gehalten. Mich persönlich spricht die Arbeit mit Jahresplänen an, weil ich so für mich einen roten Faden gewährleiste. Sicher ist es auch möglich, in kleineren Abschnitten zu planen. Für mich enthält das Buch einfach unglaublich viele gut durchdachte Überlegungen und beschäftigt sich mit Unterrichtsorganisation auf eine Weise, die mich anspricht. LG Gille

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    3. Meine Frage war ernst gemeint, da ich das Buch nicht kenne und es mir schwer vorstellen kann. Ob jetzt in Klasse 1, 2, 3 oder 4, wobei es in der 1 besonders schwer ist. Daher meine Frage, ob es in dem Buch wirklich so beschrieben ist, dass ich zu Beginn des Schuljahres (oder bis zu den Herbstferien) einen AP für das ganze SJ aufstelle? Wenn ich ihn nur in Häppchen ausgebe, dann könnte ich ihn ja auch nur in Häppchen aufstellen, aber ich vermute aufgrund des Namens "Jahresplan" ist das so nicht gemeint.

      Je größer die Abstände werden, in denen ich Pläne erstelle und an die Kinder ausgebe, desto weniger Möglichkeiten habe ich doch zu intervenieren, wenn der Lernfortschritt von meinen Erwartungen abweicht. Wenn ich dann wieder mit einem weiteren Plan 2 "entgegenwirke", dann hätte ich mir doch Plan 1 sparen können.

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    4. Ich würde vermuten, dass Kollegen/innen, die sich die Arbeit mit Jahresplänen nicht gut vorstellen können, mit diesem Buch nicht viel anfangen können. Es geht nämlich tatsächlich von Jahresplänen aus. Ich lese es mit großem Interesse und gebe das hier weiter. Eine Grundsatzdiskussion an dieser Stelle ist vielleicht müßig, weil wie immer viele Wege nach Rom führen. Ich habe zum Beispiel für mich für dieses Schuljahr einen Jahresplan für Mathe erstellt und komme damit ausgesprochen gut zurecht. LG Gille

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    5. Die Arbeit mit den Plänen ist nicht fest, d.h. das jederzeit Aufgaben für stärkere Schüler gestrichen werden können, wenn die Lehrkraft feststellt, dass sie nicht nötig sind. Genauso ist Freiraum gegeben, weitere Aufgaben je nach Bedarf zu ergänzen. Natürlich muss die Lehrkraft dazu genau wissen auf welchem Stand jeder Schüler ist...
      Meg

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  3. Ich besitze das Buch auch und habe meine Osterferien damit verbracht, einen Jahresplan und den ersten Teilarbeitsplan für den Deutschunterricht zu erstellen. Ich hätte mich wahrscheinlich mehr entspannen, mehr ausruhen, mehr schlafen müssen, aber das Buch motiviert einen dazu, direkt mit der Planung zu starten. Schon beim Lesen hatte ich unglaublich viele Ideen zur Umsetzung, die dann doch nicht bis zu den Sommerferien warten konnten :) Ich bin schon unglaublich gespannt, wie deine Überlegungen aussehen werden und freue mich schon jetzt auf die Beiträge!
    Meg

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    1. Danke, wir liegen da scheins auf einer Welle!
      Gut, dass die Sommerferien in jedem Fall Zeit zum Ausruhen, Entspannen und Schlafen lassen. LG Gille

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  4. Vielleicht kommt in der breiten Lehrerschaft endlich mal an, dass besonders lernschwache Schüler nicht mit "Plänen" lernen und arbeiten können. Diese Selbststeuerung besitzen sie nicht. Nähere Informationen hierzu erteilt gern jeder Sonderpädagoge mit Erfahrung und ohne Inklusions-Eifer! Grüße

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    1. Nähere Informationen würde auch jede Studie zu diesem Thema anbieten, aber so etwas wird ja leider nicht wahrgenommen oder dann nicht ernst genommen. Lehrersteuerung ist böse :)

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    2. Diese Studien würden mich interessieren.

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  5. Ich habe das Buch auch mit Begeisterung und Interesse gelesen, wenn auch bis jetzt nicht umgesetzt. Natürlich gibt es viele Kinder, die mit der Arbeit an Plänen - erst mal - überfordert sind, aber die meisten Lehrer versuchen ja auch, diese irgendwann soweit zu bringen, dass sie mit Wochenplänen / Lerntheken etc. umgehen können. Und dann bekommen diese Kinder eben individuell mehr Vorgaben ("heute arbeitest du daran") etc. Denn differenzieren muss man ja sowieso.
    Mich würde auf jeden Fall sehr interessieren, ob und wie du die Ideen für dich im nächsten Jahr umsetzt!
    Lena

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    1. Ich bin auch gespannt wie es weitergeht, denn all die genannten Bedenken sind ja absolut ernst zu nehmen. Ich bin jetzt gut 20 Jahre berufstätig und spüre sehr deutlich, dass die Schule immer im Wandel ist. Für mich wird es immer wichtiger, den roten Faden meines Unterrichts für die Kinder und mich deutlicher erkennbar sein zu lassen. Mit dieser Ausrichtung lese ich das vorgestellte Buch und finde Antworten auf Fragen, die sich mir schon lange stellen. LG Gille

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  6. Ich meine fast, dass hier die Diskussion jetzt recht schwarz-weiß, fast ein bisschen spitz und emotional geführt wird und mich in diesem Stil verwundert. Ich sehe mich keinesfalls im Inklusionseifer und neige auch nicht dazu, die Kinder mit Plänen zu quälen. Politisch ist die Inklusion nicht gut vorbereitet und wir sind gehalten, trotz allem gute Bedingungen für unserer Kinder zu schaffen. Mir wäre an dieser Stelle an einem sachlichen Austausch gelegen. Aus allem anderen werde ich mich heraushalten. LG Gille

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  7. Wir haben in diesem Schuljahr an dieses Konzept unsere Arbeitspläne angelehnt und sind sehr zufrieden. Vor allem hilft es den Elter zu erkennen, was ihr Kind das ganze Jahr über macht und welche Ziele am Ende des Schuljahres erreicht werden sollen.
    Die Kinder bekommen nur die Teilarbeitspläne zum Arbeiten in die Hand, können aber auf dem Jahresarbeitsplan sehen, was in dem Schuljahr ansteht. Vor allem die Organisation der Materialien abseits des eigentlichen Lehrwerks funktioniert für die Kinder mit der immer gleichen Struktur sehr gut.
    Mir persönlich hilft diese klare Struktur auch um bei so vielen unterschiedlichen Lernständen den Überblick zu behalten.
    In meiner Klasse arbeiten zurzeit trotzdem nicht alle Kinder mit einem Plan in der Hand, manche werden von mir durch den Plan "geleitet", da ihnen eine selbstständige Arbeit noch nicht möglich ist.

    Viele Grüße
    Maike

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  8. Hallo, melde mich aus dem schönen Österreich. Auch ich besitze dieses Buch und habe nun schon fast zwei Jahre "Jahresplanerfahrung". Ich denke, jeder kann hier durch seine individuellen Materialien auf die Kinder eingehen und auch unterschiedliche Lehrpläne berücksichtigen. Auch ich habe eine Streuung bei meinen Schülern/innen in alle Richtungen. Besonders meine sehr schwachen Schüler schätzen die Jahresplanarbeit, da auch sie immer wieder Erfolgserlebnisse haben, die sie ohne ständig mit den anderen gemessen zu werden, stolz in der Reflexionsrunde präsentieren. Ich habe die Jahresplanarbeit in Kernbereiche eingeteilt, die alle Kinder schaffen sollten und es gibt dann auch je nach Tempo und Leistungswillen die Teilarbeitspläne, die nicht mehr den Basisstoff beinhalten, sondern darüber hinaus. Man arbeitet ja auch nur eine bestimmte Zeit des Tages an den Teilarbeitsplänen und hat dann auch ganz "normale" Stunden zur Erarbeitung. Da die Eltern auch regelmäßig Rückmeldung bekommen wo ihr Kind steht und in welchen Bereich es noch Übung braucht (und bekommt!) ist es eine sehr transparente Methode. Die soziale Komponente steht allerdings sehr im Vordergrund. Man muss viel Zeit investieren um die "Grundfähigkeiten" zu trainieren (z.B Wie helfe ich richtig?, Arbeitsumgebungsgestaltung-Wie kann ich mich am besten konzentrieren, Konfliktlösungen, ...) Ich habe für mich einen guten Weg gefunden nach dieser Methode zu arbeiten und finde sie ist es wert sich damit auseinanderzusetzen.
    LG
    jeannykatz

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    1. Schön, denn genauso würde ich es auch empfinden. Das vorgestellte Konzept ist es wert, sich damit zu beschäftigen. Ich bin nur noch nicht so tief eingestiegen wie du, aber eben auf dem Weg. LG Gille

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  9. Ich bin Sonderschullehrer und unterrichte meine gehörlosen Schüler zielgleich, d.h. nach den Richtlinien der Grundschule. Gewisse Themen muss ich also anbieten. In Mathe arbeite ich schon lange mit individuellen Jahresplänen. Jeder Schüler arbeitet nach seinem Tempo, hat aber eine Übersicht, welche Themen noch zu erarbeiten sind und kann das Lerntempo selber steuern. Bei einer jahrgangsübergreifenden Klasse (2. bis 4. Schuljahr) und nur einem Lehrer geht der Unterricht gar nicht anders.
    In Deutsch gibt es auch Pläne, allerdings nur individuelle Monatspläne, ähnlich einem Lernweg. Ich finde Deine Buchempfehlung sehr interessant und freue mich darauf, in den Sommerferien darin zu lesen.
    Viele Grüße
    Jörg

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    1. Danke und ich würde mich sehr freuen, deine Einschätzung zu hören! LG Gille

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  10. Als "Sonderschullehrer mit Erfahrung" muss ich mich auch zu Wort melden ;-)
    Ich arbeite in Mathe auch mit Arbeitsplänen und meine Schüler kommen gut damit zurecht. Sie arbeiten sehr motiviert an ihrem Plan, es motiviert sie und hilft mir den Überblick zu behalten, wo jeder gerade steht und was er arbeitet. Die Pläne sind die Basis, dann werden Aufgaben gestrichen oder ergänzt, weil kein/mehr Übungsbedarf besteht...
    Ich bin gespannt mehr über die Jahrespläne zu hören und auch die anderen Säulen. Erste Klasse, spannend... Lg Silke

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  11. Ich bin vor gut zwei Jahren im Rahmen meiner Vorbereitungen auf eine erste Klasse mit Integrationskindern auf dieses Buch gestoßen und habe meinen Unterricht dann sehr ähnlich aufgebaut. Ich habe zwar für mich einen Jahresplan erstellt, die Kinder erhalten jedoch nur die Teilarbeitspläne. Da der Lernstand meiner Kinder sehr unterschiedlich ist werden die Pläne in vielen Punkten - speziell den frei wählbaren Materialien (mit Vorgabe) bzw. den entsprechenden Computerprogrammen angepasst. Die Kinder bekommen nach jedem fertiggestellten Plan eine Überprüfung und nur wenn sie diese tatsächlich gut beherrschen den darauffolgenden Plan ansonsten erhalten sie in den "Problembereichen" noch weitere Übungsmaterialien vorgeschrieben und schreiben die Überprüfung nach dem Training erneut. Meine Zweitklassler kennen dieses System bereits sehr gut und ALLE Kinder kommen mit der Planarbeit zurecht. Natürlich gibt es Kinder, die man immer wieder auffordern muss tüchtig zu arbeiten, aber auch die schwächsten haben ihren Weg gefunden. Da ich aber in einer Integrationsklasse unterrichte, muss ich dazusagen, dass ich nicht alleine bin. Ich habe eine Kollegin, die so gut wie alle Stunden mit mir zusammen in der Klasse steht.
    Für mich ist die Auswahl der passenden Materialien immer wieder eine große Herausforderung. Die im Buch angegebenen Materialien waren mir zum Start eine große Hilfe. Ich würde mich über einen Ideenaustausch bzgl. dieser Unterrichtsmethode sehr freuen. Muss mir jedes Jahr aufs neue alles allein aus der Nase ziehen (3. Klasse kommt bestimmt :) ) und so gern ich das tue, würden mir Anregungen sicher helfen... glg Furas

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  12. Habe das Buch auch, habe bei Frau Schmolke hospitiert und arbeite nun im 2. Jahr mit dem Konzept ( in leicht abgewandelter Form). Die Kinder kommen gut klar, die "großen" Pläne sind recht offen gehalten. Und schwache Kinder bekommen ihre Schritte kleinschrittiger vorgegeben (momentan mittels Wochenplan bei mir).
    Das Arbeiten macht so wirklich Spaß und man kann gut den Überblick behalten

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  13. Hallo,
    ich habe das Buch auch gelesen und obwohl mir die Idee sehr gut gefallen hat so zu arbeiten habe ich mich doch gefragt, ob man das so alleine stemmen kann, also ohne den Rest des Kollegiums. Was passiert dann mit Kindern, die Ende des vierten Schuljahres noch an den Plänen aus dem 2. Schuljahr arbeiten? Vielleicht fehlt mir die Phantasie dafür und ich müsste mir das Konzept mal bei Frau Schmolke anschauen, um mich wirklich daran zu trauen. Bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie sich die Ideen hier damit weiterentwickeln!
    Viele Grüße
    Anke

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  14. An unserer Schule tasten wir uns gemeinsam als Kollegium an die Arbeit mit Jahresarbeitsplänen auf der Grundlage des Buches heran. Wir haben uns im Augenblick nur das Fach Deutsch und das erste Schuljahr vorgenommen, uns über Ziele, die mit solchen Plänen angestrebt werden sollten, geeinigt, Material gesichtet und bestellt. Bis zu den Sommerferien (und auch darin) gestalten wir einen Raum, in dem die ersten Klassen eine Doppelstunde an ihren Plänen arbeiten. Ich weiß, einige empfinden dies als halbherzigen Versuch, trotzdem war es eine Möglichkeit ein größeres Grundschul-Kollegium für eine neue Ausrichtung zu motivieren und Bedenken zu integrieren. Falls die positiven Erfahrungen überwiegen, sollen weitere Schuljahre und Fächer eingearbeitet und die Arbeitszeit der Schüler ausgeweitet werden. Dies ist aber für unser Kollegium eine Aufgabe für die nächsten Schuljahre. Vielleicht müssen wir alle lernen, dass nicht nur die Entwicklung unserer Schüler, sondern auch von uns als Lehrpersonen schrittweise gelingt. Liebe Grüße,
    Birgit

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    1. Wir sind im Augenblick um eine Fortbildung bei Frau Schmolke bemüht, denn es ist hier sicher wichtig, dass man sich als Kollegium gemeinsam auf den Weg macht. Hier wird dann sicher ein guter Austausch möglich sein. LG Gille

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  15. Ich verfolge die Diskussion auch mit großem Interesse und überlege, mir das Buch für die Sommerferien mal anzuschaffen.
    Allerdings würde ich gerne wissen, ob das Buch denn deiner Meinung auch für Klasse 3/4 geeignet ist?
    Irgendwie sind alle Kommentare, die ich dazu sehe, nur von der Schuleingangsstufe und ich frage mich, ob das Buch auch die weiteren Klassen gut abdeckt? Oder ist das System so variabel, dass die Klassenstufe ansich eher unwichtig ist für das Grundkonzept?

    Grüße,
    Anne

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    1. Die Jahresarbeitsplane für 3/4 sind auch in dem Buch enthalten. Intensiver beschäftigt es sich allerdings mit 1/2. So wie du es dir vorstellen kannst, lässt sich dann aber vieles sehr gut auf 3/4 übertragen. Ich würde außerdem vermuten, dass man in jeden Fall nur Teile der Ideen umsetzen kann, wenn sich nicht die ganze Schule mit dem Buch beschäftigt. Lohnen tut sich das Buch aus meiner Sicht immer. LG Gille

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  16. Ich habe das Buch nun auch gekauft. Allerdings kann ich die Cd nicht öffnen??? Kann mir bitte jemand helfen. Das scheint ein komisches Format zu sein!

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  17. Liebe Gille,
    herzlichen Glückwunsch zu 1 Jahr Lernstübchen ... wie die Zeit vergeht! Ich lese fast seit einem Jahr still und interessiert mit und erkenne viele Dinge rund um den Schulalltag wieder. Ich schätze deine geteilten Materialien sehr und staune schon so das eine oder andere Mal wie zügig du Ideen entwickelst, umsetzt und überarbeitest!!! Toll! Von deiner Power und Dynamik möchte man sich da gern ein Scheibchen abschneiden. Ich freue mich auf viele weitere Posts von dir :-)
    Vor längerer Zeit hattest du über das Buch "Individuelles Lernen mit System" berichtet. Auch ich bin Besitzerin dieses Buches und habe immer wieder angefangen in diesem Sinne Arbeitspläne für die SuS zu stricken, bin aber noch nicht so recht glücklich in der Umsetzung. Wie ist es dir damit ergangen? Konntest du schon weitere Erfahrungen sammeln, die in Anlehnung an die Ideen aus dem Buch entstanden sind?

    Liebe Grüße aus Hamburg

    Corinna

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    1. Ein sehr großes Thema,
      ich habe ja hier immer wieder Arbeitspläne vorgestellt und finde sie für kleinere Zeitabschnitte geplant für mich besser. So kann man besser auf die Klasse zugeschnitten planen. Auch ich bin noch nicht absolut zufrieden, aber immer noch sehr motiviert, aus all den gemachten Erfahrungen sinnvolle Konsequenzen zu ziehen. LG Gille

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